Janus Fröhlich
1950 in Köln-Ehrenfeld geboren, begann Janus mit sechs Jahren in der Knabenschola St. Barbara das Singen. Pop und Rock waren zwar noch in weiter Ferne, aber ebenfalls mit sechs Jahren fing er auch bereits mit dem Klavierspiel an. Die Tasteninstrumente hatten es ihm so angetan, dass er ab 1962 auch noch lernte Orgel zu spielen. Zwei Jahre später kam unweigerlich der Stimmbruch, was keinesfalls einen Bruch der musikalischen Karriere des Jan-Peter Fröhlich nach sich zog. Vielmehr wurde mit einem geschenkten Schlagzeug eine neue, und bis heute andauernde, Begeisterung geweckt. Janus erlernte ordnungsgemäß das klassische Schlagzeugspiel und brachte sich selbst die Beats moderner Musik bei.
1966 gründete Janus mit einigen Freunden die Band „Middle Ages“, mit der er bis Anfang der 70er erfolgreich im Stil der musikalischen Vorbilder „Beatles“, „Hollies“ und „Byrds“ tourte. Wie zur damaligen Zeit üblich, wurden „steile Bandkarrieren“ durch den Ruf zur Bundeswehr erstmal ausgebremst. Doch es sollten wieder bessere Zeiten kommen, und Janus sich wieder den sinnvollen Dingen des Lebens widmen können. So begann er sein Studium an der Pädagogischen Fachhochschule Köln in den Fächern Deutsch, Erdkunde – und Musik. Hier lernte er dann Peter Werner kennen.
Wie beschrieben, wurden aus den Kommilitonen Freunde, deren zukünftiger Berufs- und Lebensweg so manche Gemeinsamkeiten aufzeichnen sollte.
Janus wurde Lehrer und, wie auch Peter, entschied er sich 1981 dafür seinen Lebensunterhalt als Musiker zu verdienen, was nach nur neun Jahren nach Gründung der HÖHNER sicherlich ein mutiger Schritt war. Doch wer Janus Fröhlich kennt, der kann gut nachvollziehen, dass sein Ehrgeiz und sein grenzen-loser Wille das Richtige zu tun „Berge versetzen“ kann.
Apropos „Berge versetzen“; Janus überzeugt nicht allein als Musiker, sondern auch als Entertainer, was er seit fast vier Jahrzehnten auf der HÖHNER-Bühne bewiesen hat. Dabei versetzt er ein ums andere Mal das Publikum in Jubelstürme, so als hätte „sein FC“ die Meisterschaft gewonnen.
Janus und die Nachwuchsförderung
Janus hat als „gelehrter“ Lehrer sogar die „Lizenz“ jungen Menschen etwas beizubringen. Doch auch als Vater und Profi-Musiker kommt er dieser Berufung gerne nach und unterstützte seine beiden Söhne bei all´ ihren Musik- und Bandprojekten, mit der „Rheinischen Musikschule“ steht er im ständigen Dialog und der „Kinderstunksitzungsband“ steht er mit Rat und Tat zur Seite. Dass Janus auch „musikfremde“ Talente zum Singen bringen kann, bewies er, als er die Handball-Weltmeister um Heiner Brand, bei der Produktion zur Fußballversion von „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, zu „Chorknaben“ werden ließ.


